Wearables – Smarte Begleiter im Alltag und im Business
- Max Innemann

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Wearables sind längst mehr als nur ein Technik-Trend. Ob Smartwatch, Fitness-Tracker oder Datenbrille – tragbare Technologien haben sich in den letzten Jahren fest im privaten Alltag und zunehmend auch im Unternehmensumfeld etabliert. Doch was steckt hinter dem Begriff Wearables, welche Vorteile bieten sie und worauf sollte man aus IT-Sicht achten?

Was sind Wearables?
Der Begriff Wearable bezeichnet elektronische Geräte, die direkt am Körper getragen werden. Sie sind mit Sensoren ausgestattet, sammeln Daten und kommunizieren meist drahtlos mit Smartphones, Tablets oder IT-Systemen.
Typische Beispiele:
Smartwatches (z. B. Apple Watch, Samsung Galaxy Watch)
Fitness-Tracker (Schritte, Puls, Schlafanalyse)
Smart Glasses / Datenbrillen
Wearables für Industrie & Medizin
AR- und VR-Headsets
Wearables im Alltag
Im privaten Bereich stehen vor allem Gesundheit, Komfort und Vernetzung im Vordergrund. Wearables helfen dabei:
körperliche Aktivität zu überwachen
Herzfrequenz, Schlaf oder Stresslevel zu analysieren
Benachrichtigungen diskret zu empfangen
kontaktlos zu bezahlen
Durch die Kombination mit Apps und Cloud-Diensten entstehen detaillierte Auswertungen, die Nutzern helfen, bewusster und gesünder zu leben.
Einsatz von Wearables im Unternehmensumfeld
Auch für Unternehmen bieten Wearables großes Potenzial:
1. Effizienzsteigerung
In Logistik, Produktion oder Service können Wearables:
Arbeitsabläufe beschleunigen
Informationen in Echtzeit anzeigen
Fehlerquoten reduzieren
Beispielsweise erhalten Techniker über Smart Glasses Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Live-Support aus der Zentrale.
2. Arbeitssicherheit
Wearables können:
Vitaldaten überwachen
vor Überlastung warnen
gefährliche Situationen erkennen
Gerade in Industrie, Bau oder Pflege sind solche Funktionen ein echter Mehrwert.
3. Gesundheitsmanagement
Immer mehr Firmen setzen auf Wearables zur:
Prävention von Krankenständen
Förderung von Bewegung
Analyse ergonomischer Belastungen
IT-Sicherheit & Datenschutz – ein wichtiges Thema
Wo Daten gesammelt werden, ist Sicherheit entscheidend. Wearables erfassen oft sensible Informationen wie Gesundheits- oder Standortdaten. Aus IT-Sicht sind daher folgende Punkte besonders wichtig:
Datenschutz (DSGVO-Konformität)
sichere Verbindung (Verschlüsselung, Authentifizierung)
kontrollierte Geräteverwaltung (MDM/EMM)
klare Richtlinien für Mitarbeiter
Unternehmen sollten Wearables nicht unkontrolliert in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren, sondern ein klares Sicherheits- und Nutzungskonzept definieren.
Integration in bestehende IT-Systeme
Ein großer Vorteil moderner Wearables ist ihre Anbindungsfähigkeit:
Cloud-Plattformen
Mobile Device Management
Business-Apps
ERP- oder Ticketsysteme
Mit der richtigen IT-Planung lassen sich Wearables nahtlos in bestehende EDV-Strukturen integrieren – ein Punkt, bei dem professionelle IT-Betreuung entscheidend ist.
Zukunft von Wearables
Die Entwicklung schreitet rasant voran:
bessere Sensorik
längere Akkulaufzeiten
stärkere KI-Unterstützung
engere Verzahnung mit Business-Software
Wearables werden künftig noch intelligenter, unauffälliger und leistungsfähiger – und damit ein fixer Bestandteil moderner IT-Landschaften.
Fazit
Wearables sind weit mehr als Spielerei. Sie bieten echten Mehrwert für Privatpersonen und Unternehmen, wenn sie sinnvoll eingesetzt und professionell betreut werden. Besonders im Business-Umfeld sind IT-Sicherheit, Integration und Datenschutz entscheidend für den erfolgreichen Einsatz.
👉 Wer Wearables in bestehende Systeme integrieren oder sicher verwalten möchte, sollte auf eine durchdachte EDV-Strategie setzen.



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