top of page

IT-Wissen & 
Praxislösungen

Remote-Tools für KMU: Was im Alltag wirklich gut funktioniert

Aktualisiert: 23. Apr.

Remote-Arbeit ist mittlerweile einfach da. Bei manchen mehr, bei manchen weniger, aber ganz ohne geht’s kaum noch.


Und genau da merkt man ziemlich schnell: Ohne die richtigen Tools wird’s mühsam. Nicht sofort, aber nach einer Zeit. Am Anfang denkt man noch, das passt eh alles – und dann wird’s Schritt für Schritt unübersichtlich.


Ich sehe das oft bei kleineren Unternehmen: Es fängt alles halbwegs locker an, jeder hilft sich irgendwie, man schickt Sachen herum, stimmt sich kurz ab. Und irgendwann merkt man dann, dass es nicht mehr so rund läuft wie am Anfang.


Remote-Tools für den Zugriff auf Computer und IT-Systeme in Unternehmen
„Die besten Remote-Work-Tools für kleine und mittlere Unternehmen“

Wo es meistens anfängt zu haken


Das Problem ist selten ein großes Ding, sondern eher viele kleine Sachen.


Mal liegt eine Datei woanders als gedacht.

Mal arbeitet jemand mit einer alten Version.

Mal geht eine Info im Chat unter.


Alles nicht tragisch – aber es summiert sich halt.


Und genau das ist der Punkt, wo man merkt: So richtig sauber aufgesetzt ist das Ganze nicht.


Tools gibt’s genug – aber welche nutzt man wirklich?


Es gibt ja gefühlt für alles ein Tool. Wirklich für alles.


Aber in der Praxis landen viele KMU dann doch bei den gleichen Lösungen, einfach weil sie sich bewährt haben.


Für die Kommunikation ist Microsoft Teams ziemlich oft im Einsatz. Nicht unbedingt, weil es jeder liebt, sondern weil es halt funktioniert und oft sowieso schon da ist.


Slack sieht man auch immer wieder, vor allem in kleineren Teams oder dort, wo es etwas lockerer zugeht. Ist einfach schneller im Alltag.


Und für Meetings – vor allem mit Kunden oder externen Leuten – greifen viele nach wie vor zu Zoom. Da muss man nicht viel erklären, das läuft meistens einfach.



Dateien: Das Thema, das fast jeder kennt


Wenn man ehrlich ist, ist das wahrscheinlich die größte Baustelle.


Am Anfang wird noch viel per Mail geschickt. Dann kommt irgendwann ein Cloud-Tool dazu. Und plötzlich hat man mehrere Orte, wo Sachen liegen.


Und dann geht’s los:

„ Welche Version ist jetzt die richtige?“

„Wo hast du das gespeichert?“

„Ich hab da noch eine andere Datei…“


Klassiker.


Was sich halt bewährt hat:

  • OneDrive oder SharePoint, wenn man sowieso mit Microsoft arbeitet

  • Google Drive, wenn mehrere gleichzeitig an Sachen arbeiten

  • Dropbox, wenn man’s einfach und stabil haben will


Aber egal welches Tool – ohne klare Ablage bringt das alles nichts.



Aufgaben: Ohne Überblick wird’s schnell zäh


Das nächste Thema sind Aufgaben.


Am Anfang funktioniert viel über Zuruf oder kurze Abstimmung. Aber je mehr los ist, desto schwieriger wird das.


Viele starten mit Trello, einfach weil es schnell geht und nicht kompliziert ist.


Wenn es mehr wird, kommt oft Asana ins Spiel, weil man dort einfach mehr Struktur reinbringt.


Und ja, manche nutzen auch Monday.com, wenn sie ihre Abläufe genauer abbilden wollen.


Aber auch hier: Das Tool allein löst nichts. Man muss es halt auch wirklich nutzen.



Sicherheit – wird gern nach hinten geschoben


Ist ehrlich gesagt oft so.


Solange nichts passiert, wirkt das Thema nicht dringend.


Aber Remote-Arbeit macht’s halt nicht einfacher:

  • man arbeitet von überall

  • oft auch in fremden Netzwerken

  • und nicht jeder schaut genau drauf, wer worauf Zugriff hat


Was eigentlich Standard sein sollte:

  • irgendeine Form von abgesichertem Zugriff (VPN)

  • nicht nur Passwort, sondern noch eine zweite Absicherung

  • halbwegs klare Berechtigungen

  • und Backups, die im Notfall auch da sind


Klingt basic, wird aber oft halbherzig umgesetzt.



Was wirklich oft schiefgeht: zu viele Tools


Das ist wahrscheinlich das, was ich am häufigsten sehe.


Hier ein Tool, da ein Tool, dann noch eins – weil es irgendwer empfohlen hat oder weil es gerade gut klingt.


Am Ende hat man:

  • mehrere Chats

  • mehrere Orte für Dateien

  • irgendein Projekttool, das keiner richtig pflegt


Und keiner blickt mehr ganz durch.


Das ist dann der Moment, wo die Tools mehr Arbeit machen als sie eigentlich sparen sollten.



Wie es einfacher geht


Was meistens besser funktioniert, ist eigentlich ziemlich simpel:


Ein Tool für Kommunikation.

Ein klarer Ort für Dateien.

Ein System für Aufgaben.


Und das war’s im Grunde schon.


Natürlich kann man das erweitern – aber das Grundsetup sollte erstmal sitzen.



Einführung: lieber Schritt für Schritt


Was auch gern passiert: Alles wird gleichzeitig umgestellt.


Neue Tools, neue Abläufe, alles auf einmal.


Das funktioniert selten gut.


Besser ist:

  • zuerst schauen, wo es wirklich Probleme gibt

  • dann gezielt etwas ändern

  • und nicht gleich alles auf einmal


Der Rest entwickelt sich oft eh mit der Zeit.



Kosten: hält sich meistens in Grenzen


Viele denken, das wird extrem teuer.


Ist es aber meistens nicht.


Wenn man alles zusammenrechnet, landet man oft irgendwo zwischen 20 und 70 Euro pro Mitarbeiter im Monat.


Ist jetzt nichts, was ein Unternehmen sprengt – vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man sich spart.



Fazit


Remote-Tools sind nichts Besonderes mehr. Sie gehören einfach dazu.

Die eigentliche Frage ist nicht, welches Tool das beste ist.

Sondern ob das Ganze im Alltag funktioniert.


Wenn alles halbwegs klar ist – Kommunikation, Dateien, Aufgaben – dann läuft’s meistens auch.


Und wenn nicht, merkt man das ziemlich schnell.



Wenn ihr eure IT moderner aufstellen oder Remote-Arbeit sauber einrichten wollt, hilft meistens ein klarer Plan von Anfang an.


Set-Up IT-Technik unterstützt KMU dabei.

Kommentare


bottom of page